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11. Februar 2019

Neue polnische TheatermacherInnen: Warszawa trifft auf München ab dem 14. Februar in den Kammerspielen

Warschau und München. Ein recht ungleiches Paar. Hier die Residenzstadt, die Stabilität und Gemütlichkeit, das große Dorf… 810 Kilometer entfernt die sich rasant verändernde Hauptstadt eines ganzen Landes, eine in Beton gegossene Erinnerung an Polens dramatische Geschichte. Die im Westen als „Paris des Ostens“ bezeichnete Stadt, war unter deutscher Besatzung das Epizentrum für den Widerstand gegen die Nationalsozialisten. Nach der fast vollkommenen Zerstörung durch die deutsche Armee wurde Warschau als sozialistische Musterstadt wieder aufgebaut – zumindest architektonisch. Heute ist sie Brennglas für die Liberalisierung des polnischen Marktes: neben dem sozialistischen Kulturpalast reihen sich verglaste Hoteltürme und Bürogebäude, die Mieten und Lebenshaltungskosten steigen exponentiell, Gründerstimmung und Hipsterästhetik treffen auf entgrenzten Wettbewerb.

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